Am 14. September 2024 war es soweit: Unser zweiter Curvy Fotowalk führte uns in den wunderschönen Japanischen Garten in Bonn. Ein Ort, der mit seiner besonderen Atmosphäre sofort für Inspiration sorgte – und an diesem Tag zur Bühne für 25 Fotograf:innen und Models wurde, die gemeinsam ein Zeichen für Body Positivity und Vielfalt in der Fotografie setzten.
Schon beim Ankommen lag eine besondere Energie in der Luft: gespannte Vorfreude, aber auch ein wenig Nervosität. Damit sich niemand ausgeschlossen fühlte und alle direkt ins Gespräch kamen, haben wir zu Beginn ausgelost, wer mit wem fotografiert. Diese kleine Geste half, Hemmungen abzubauen und zauberte sofort Lächeln in die Gesichter. Innerhalb weniger Minuten entstand eine entspannte und offene Stimmung, die den ganzen Tag über anhielt.
Der Japanische Garten Bonn bot uns unzählige Fotomöglichkeiten: von idyllischen Teichen über kunstvolle Brücken bis hin zum sanft plätschernden Wasserfall. Zwischen Bambus und Felsen entstanden authentische Portraits, die Stärke, Ruhe und Schönheit gleichermaßen widerspiegelten. Das wechselhafte Wetter – mal Sonne, mal Wolken – brachte zudem eine spannende Dynamik ins Spiel und ließ die Bilder noch lebendiger wirken.
Nach einigen intensiven Stunden voller Kreativität zog es uns weiter in die nahegelegene Bonner Rheinaue. Dort nutzten wir den großen Wasserfall, die Treppen und die weitläufige Teichlandschaft für weitere ausdrucksstarke Aufnahmen. Überall wurde ausprobiert, gelacht und gegenseitig unterstützt – ein echtes Miteinander, das zeigt, worum es beim Curvy Fotowalk wirklich geht: Gemeinschaft, Selbstliebe und Empowerment.
Zum Abschluss kehrten wir in großer Runde zum gemeinsamen Abendessen ein. Hier wurde nicht nur köstlich gegessen, sondern auch viel erzählt, gelacht und reflektiert. Man spürte: dieser Tag hat Spuren hinterlassen – in Form wunderschöner Bilder, aber vor allem in Form neuer Verbindungen und gestärktem Selbstbewusstsein.
Der Curvy Fotowalk in Bonn war ein voller Erfolg und hat erneut bewiesen, wie wichtig es ist, Räume für diverse Körperbilder, gegenseitige Unterstützung und kreative Entfaltung zu schaffen. Für viele war es mehr als nur ein Shooting-Tag – es war ein Erlebnis, das noch lange nachwirkt. Und eines ist sicher: Der nächste Walk kommt bestimmt.